Musicalkurs

Der Musicalkurs ist ein jahrgangsübergreifender Wahlgrundkurs in den Klassenstufen 11 und 12. Jedes Jahr steht ein neues Projekt im Mittelpunkt des Unterrichts, es gibt demnach eine Inszenierung, welche mit allem Drum und Dran zur Aufführung kommt. Auf unserem Spielplan standen bisher das Musical „Anatevka“ und die Jazzoper „Porgy and Bess“. Auch Inszenierungen mit Revuecharakter hat es bereits gegeben. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dazu häufig eigene szenische Texte, zum Beispiel bei unserem ABBA-Programm. Um bildnerische Aufgaben kümmern sich die Kursteilnehmer ebenfalls, wenn es um die Gestaltung eines Schaukastens, der Plakate und der Programmhefte geht. Und auch bei der Kostümierung sowie der restlichen Ausstattung bringen sie sich ein.

Die Choreographien entwickeln wir in der Gruppe, Frau Weiland unterstützt uns dabei. Die Instrumentalbegleitung übernehmen Musiker der AG Orchester, mitunter wird auch eigens für das jeweilige Projekt ein Ensemble (z. B. eine Schülerband) zusammengestellt.

Im jeweils ersten Halbjahr beschäftigen uns zudem wichtige theoretische Grundlagen, die zur Thematik passen. Beispielsweise wird der Jazz oder die Rock- und Popmusik behandelt oder wir beleuchten die Geschichte des Musiktheaters.

Aber auch die Szenen werden schon im ersten Halbjahr angelegt, und die oft schwierigen Gesangsparts werden bereits geprobt. Im zweiten Kurshalbjahr rücken dann die musikalischen und szenischen Proben in den Mittelpunkt des Unterrichtes. In der Phase der Durchlauf- bzw. Gesamtproben muss auch mit Zusatzproben gerechnet werden, es soll ja bei der Aufführung alles richtig gut gelingen.

Notengebung und Bewertungen

1.Kurshalbjahr 2.Kurshalbjahr

eine Klausur zur Musikwissenschaft (Geschichte / Theorie)

eine Gesangsnote

eine Kreativnote (Präsentation / Vortrag zu einer Teilaufgabe, Textarbeit, szenische Arbeit)



Anstelle der Klausurnote werten wir die Aufführungsergebnisse als komplexe Lernleistung

kreative Aufgabe wie Plakatgestaltung oder Schreiben von Szenen / Pressetexte

Bewertung der Probenarbeit: Kontinuität, künstlerisches Niveau und Engagement